kurz ein Auszug aus Erich Fromm - Wege aus einer kranken Gesellschaft 1955


."...unöffentlich muss eine neue öffentliche Meinung entstehen. die jetzige erhält sich durch die Presse, die Propaganda, die Organisationen und die Mcht- und Geldmittel, die ihr zur Verfügung stehen.

Dieser unnatürlichen Verbreitung von Ideen hat sich eine natürliche entgegenzusetzen die von Mensch zu Mensch geht und nicht nu

(Albert Schweizer)


Wird der moderne Mensch die Kraft haben, das was der Geist von ihm verlangt und was die Zeit ihm unmöglich machen will, zu vollführen?

In den überorganisierten Kollektivitäten, die ihn auf hundert Arten in ihrer Gewalt haben, solll er wieder zur selbstständigen Persönlichkeit werden und auf sie zurückwirken.

Durch alle Organe werden sie es unternehmen, ihn in der ihnen genehmen Unpersönlichkeit zu erhalten.

Sie fürchte die Persönlichkeit, weil der Geist und die wahrheit, die sie stumm haben möchten, in ihr zu Worte kommen können. Ihre Macht aber ist so groß wie ihre Furcht.


Mit den Kollektiven sind in tragischer Weise die wirtschaftlichen Verhältnisse verbündet.

Mit grausiger Härte erziehen sie den modernenMenschen zum unfreien, zum ungesammelten, zum unselbstständigen, zum humanitätslosen Wesen.

...

Wie großsind die Aufgaben, die der Geist in Angriff zu nehmen hat! Er soll wieder Verständnis  für die wahre Wahrheit shaffen, wo nur noch die Wahrheit der Propaganda gilt.

...

Er soll uns Glauben an die Möglichkeit eines Fortschrittes geben, wo die rückwirkung des Wirtschaftlichen auf das Geistige sich von Tag zu Tag unheilvoller gestaltet und eine ständig wachsende Demoralisation unterhält.

Er soll uns die Fähigkeit des Hoffens verleihen, wo nicht nur die weltlichen und religiösen Instiutionen und Genossenschaften, sondern auch die Menschen die als bedeutend angesehen werden, fortgesetztt versagen,

wo Gelehrte und Künstler sich in Unkultur hervor tun, und die Berühmtheiten, die als Denker gelten und sich als solche gebärden, in eintscheidenden Gelegenehieten als bloße Schriftsteller und Akademiemitglieder vor uns stehen.


Dies alles wirft sich dem Willen zur Kultur entgegen Eine dumpfe Verzweiflung lauert auf uns.


Die Erkenntnis, dass Kultur auf Weltanschauung beruht und nur wieder aus dem geistigen Erwachen und dem ethischen Wolllen der vielen entstehen kann, zwingt uns uns die Schweirigkeiten der Regeneration der Kultur zu vergegenwärtigen, die das gewöhnliche Überlegen übersehen würde.


In einem kurzen Artikel mit der Überschrift Why socialism? schreibt Albert Einstein( 1949)

" Ich bin jetzt an dem Punkt angelangt, wo ich kurz andeuten kann was mir das Wesen der Krise unserer Zeit zu sein scheint.

Es betrifft die Beziehung des Individuums zur Gesellschaft.

Der einzelne ist sich seiner Abhängigkeit von der Gesellschaft mehr denn je bewußt geworden.

Aber er erlebt diese Abhängigkeit nicht als etwas Positives, als eine organische Bindung, als eine beschützende Kraft, sondern vielmehr als eine Bedrohung seiner natürlichen Rechte, ja sogar seiner wirtschaftlichen Existenz.

Überdies ist seine Stellung in der Gesellschaft derart, dass die in ihm angelegten egoistischen Triebe ständig akzentuiert werden, während dseine sozialen triebe, die von Natur aus schwächer sind, immer merh entarten.


Alle Menschen welches auch immer ihre Stellung in der Gesllschaft sein mag, leiden unter diesem Verfalllsprozeß.

Unwissentlich Gefangene ihres eigenen Egoismus, fühlen sie sich unsicher, vereinsamt und der naiven, einfachen und unkomplizierten Lebensfreude beraubt.

Der Mensch kann in seinem so kurzen und gefahrvollen Leben nur einen Sinn finden, wenn er es dem Deinst an der Geselllschaft widmet."



Das ist mein Planquadrat.

Man nennt es "work in progress".

Hier werde ich ein paar Experimente durchführen.

Ich nehme dabei keine Rücksichten, außer dass ich geltende Gesetze respektiere.

Das ist viel mehr, als die Personen fähig waren, von denen ich berichte, und über die ich reflektiere. Für mich allein.


Wenn eine Seite mit einem Passwort versehen ist, ist das nur temporär der Fall. Die Seite ist dann in der Anfangsphase einer Bearbeitung.

Zu meiner Freude stelle ich ein paar selbst geschossene Fotos ein.

Ich bearbeite Fotos nicht.

Sondern sie sind naturbelassen, wie ich sie geschossen habe. the real thing, no show.